Kreistanz

Tänzerische Bewegung und Musik aktivieren Lebensenergie und fördern das Wohlbefinden. So ist Tanzen eine besonders geeignete Aktivität zur Gesunderhaltung von Körper, Seele und Geist. Viele Aspekte spielen hierbei eine Rolle:
  • Beim Tanzen werden viele Muskelpartien beansprucht, die im normalen Alltagsgeschehen vernachlässigt werden; so können tanzende Menschen bis ins hohe Alter beweglich bleiben
  • Durch ausgeglichene rechts-links Bewegung werden beide Hirnhälften beansprucht und miteinander in Verbindung gebracht; so eignet sich Tanzen besonders zum Gedächtnistraining
  • Tanzen macht Spaß! -  Lebensfreude fördert bekanntlich die Gesundheit
Ebenfalls nicht zu unterschätzen sind die psychosozialen Apekte des Tanzens in Gemeinschaft:

So ist es das Wesen von Kreistänzen Gemeinschaft herzustellen und wachsen zu lassen. Im Kreis sind alle gleichberechtigt – sind gleichweit entfernt von der gemeinsamen Mitte. Alle Mittänzer sind in Verbindung miteinander durch die gemeinsame Form, durch Handfassung, durch Synchronizität in den Bewegungsabläufen und durch die Schwingung der Musik. Im geschützten Rahmen des Tanzes gibt es keine Hierarchie. Jede/r ist gleichermaßen wichtig für das Gelingen des gemeinsamen Tanzes.

Der Mensch ist kein Einzelwesen und kann nicht ständig für sich allein sein. Für die psychosoziale Gesundheit ist das Erleben von Gemeinschaft wichtig. Das Gemeinschaftserleben stärkt den Einzelnen – jeder sieht sich gespiegelt und bestätigt durch die Gleichförmig- und Gleichzeitigkeit im Bewegungsverhalten der gesamten Gruppe. Verschiedene Konstellationen und Formationen machen unterschiedliche soziale Erfahrungen möglich und bieten sich als Übungsfeld für den Umgang mit Alltagsituationen an.

Während die Gruppe einem Vergnügen nachgeht; dem Vergnügen sich genussvoll im Tanze der Musik hinzugeben werden "ganz nebenbei“ vielfältige Entwicklungs- und Gruppenprozesse initiiert.